Ästhetische Chirurgie

Ästhetische Lidchirurgie bei Lidfehlstellungen

Ästhetische Lidkorrekturen erfolgen meist bei Schlupflidern/Hängelidern, Tränensäcken oder Lidfehlstellungen.
Ziel einer solchen Operation ist die Wiederherstellung einer eventuellen Benetzungsstörung und die Wiederherstellung eines normalen Aussehens.
 

Beispiele von Lidfehlstellungen:

  • Schlupflider/ Oberliderschlaffung
  • Entropium
  • Ektropium
  • Ptosis

Schlupflid (Blepharochalasis)

Unter Schlupflid bezeichnet man die altersbedingte (oder familiär vorbelastete) Erschlaffung der Oberlider. Bei Fortschreiten der Liderschlaffung wird das Gesichtsfeld von oben eingeengt und es besteht eine Indikation zur operativen Lidstraffung die i.d.r. in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt wird. Diese ist ungefährlich und die Verheilung verläuft im Regelfall schnell, die Oberlidfäden liegen unter der Haut, sind nicht sichtbar und werden nach ca. einer Woche entfernt.

 

Entropium

Als Entropium wird die Drehung des Lidrandes aus seiner normalen Position in Richtung Augapfel bezeichnet.
Zur chirurgischen Korrektur muss das Ausmaß der Lidschlaffheit beurteilt werden.

 

Ektropium

Mit Ektropium wird die Drehung des Lidrandes aus seiner normalen Position vom Bulbus weg bezeichnet.
Die Eversion des Lidrandes resultiert aus einer Kombination von Faktoren, wie der Desinsertion und Schlaffheit des horizontalen Unterlids oder des medialen oder lateralen Lidbändchens.
Dies sind in der Regel Altersveränderungen, können aber auch eine Folge des Floppy-eyelid-Syndromes (Syndrom des schlaffen Lids) sein.


Ptosis

Die Ptosis (Blepharoptosis) ist eine Verminderung der vertikalen Lidspalte durch ein herabhängendes Oberlid auf Grund einer pathologischen Veränderung der Lidreaktoren.

Laserbehandlung von Lidveränderungen
 

Operative Möglichkeiten bei Veränderungen am Augenlid:

  • Schlupflid (Blepharochalasis)
  • Hagelkorn (Chalazion)
  • gutartige Lidtumore
  • Xanthelasma

 

Gerstenkorn/Hagelkorn (Hordeolum/Chalazion)

Als Gerstenkorn wird eine von einer Lidkantendrüse ausgehende akute Entzündung bezeichnet, deren Ursache meist eine Verstopfung des Drüsenausführungsganges ist. Die chronische, verhärtete Form wird Hagelkorn genannt.
Knapp unterhalb der Lidkante kann dabei eine traubenkern- bis haselnussgroße und nicht verschiebbare Auftreibung getastet werden.
Diagnostisch muss in seltenen fällen auch an einen Lidtumor gedacht werden.
apie Ein Gersten- oder Hagelkorn muß zumeist operativ entfernt werden, die zusätzliche Anwendung von Rotlicht kann hilfreich sein. Bei häufigen Rezidiven sollten langfristig (systemisch) Antibiotika zur Anwendung kommen.
 

Gutartige Lidtumore

Das könne Geschwülste am Lid sein, man sollte unterscheiden ob diese gut oder bösartige Tumore (Geschwülste) sein könne .
Gutartige Geschwülste könne Warzen oder Fetteinlagerungen am Lid sein.

 

Xanthelasma

Bei Xanthelasmen handelt es sich um gelbe oder rote, scharf begrenzte Einlagerungen von Fett oder fettartigen Substanzen (Cholesterin) in der Haut.
Häufig findet man die meist auf beiden Gesichtshälften auftretenden Xanthelasmen unterhalb der Augen sowie an der nasalen Seite der Augenlider, so genannte Xanthelasma palpebrarum.
Xanthelasmen sind üblicherweise bleibende Einlagerungen, die sich nicht zurückbilden. Medikamentös lassen sich Xanthelasmen nicht behandeln. In der Vergangenheit unternahm man Therapieversuche durch äußerliche Anwendungen von stark ätzenden Substanzen mit geringem Erfolg.


Später ging man zu chirurgischer Entfernung über, was jedoch aufgrund des Narbenrisikos nur bedingt hilfreich ist. In heutiger Zeit ist Laserchirurgie das meistangewandte Verfahren zur Entfernung von Xanthelasmen. Mit dem Laser werden hierbei die betroffenen Hautstellen oberflächlich abgetragen. Da Xanthelasmen weder ansteckend sind noch das körperliche Befinden der Betroffenen beeinträchtigen, lehnen Krankenkassen die Übernahme der Kosten für die Entfernung von Xanthelasmen ab. Als weiteres Argument wird angeführt, dass die üblicherweise angewandte Laserchirurgie nicht als Behandlungsmethode anerkannt sei. Die Betroffenen hingegen fühlen sich häufig stigmatisiert, da das ausgeprägte Krankheitsbild den optischen Eindruck „vernarbter“ Augen vermittelt.