Akupunktur

Akupunktur! Wer trägt die Kosten?

Seit 01.01.2007 übernehmen alle Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) zuzahlungsfrei die Kosten einer Akupunkturbehandlung zur Schmerztherapie unter folgenden Voraussetzungen:

 

  1. Behandlungsfall Gonarthrose (chronischer Kniegelenksverschleiß)
  2. Behandlungsfall chronischer Verschleiß der Lendenwirbelsäule
  3. Weitere Diagnosen fallen nicht unter den Behandlungsfall und sind somit keine Leistung der GKV
  4. Maximal 10 Sitzungen pro Behandlungsfall pro Jahr
  5. Die 10 Sitzungen sind innerhalb von 6 Wochen durchzuführen
  6. Die Behandlung ist nach der Methode der TCM durchzuführen
  7. Behandlungszeit 20 Minuten pro Sitzung
  8. 12-15 Nadeln pro Sitzung
  9. Der Akupunkteur muß eine von der Ärztekammer anerkannte Ausbildung nachweisen.

Bei Mitgliedern einer Privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Kosten einer Akupunkturbehandlung nach GOÄ-Ziffer 269a in aller Regel übernommen.

Wünschen Sie eine Akupunkturbehandlung, die nicht von Ihrer KV abgedeckt ist, so kann sie im Rahmen einer sogenannten Individuellen Gesundheitsleistung, kurz IGeL durchgeführt werden.

Häufige Diagnosen für eine IGeL-Akupunktur (Kostenträger ist der GKV/PKV Patient):

  • Schmerztherapie (GKV): Migräne, HWS-Syndrom, Impingementsyndrom der Schulter, Tennisellenbogen?
  • Suchtentwöhnung (GKV/PKV): Nikotin, Eßstörung
  • Schwindel, Tinnitus (GKV/PKV)?
  • Lähmung nach Schlaganfall (GKV/PKV)
  • Allergien (GKV/PKV)