Chirurgische Orthopädie


Neueste operative Eingriffe zur Korrektur von Schäden am Bewegungsapparat wurden im OHH bereits zu Biesalskis Zeiten vorgenommen, allen voran die bei Ohnhändern“ angewandte „Krukenberg“-Operation mit Spaltung von Elle und Speiche zu einer „natürlichen Greifzange“. Neben der Traumatologie in Verbindung mit moderner Anästhesie und Intensivmedizin konzentrierte sich die chirurgische Orthopädie auf Endoprothetik und auf die Etablierung einer eigenen Handchirurgie, unterstützt durch spezielle physiotherapeutische Übungsprogramme. 1976 wurde das Replantationszentrum für abgetrennte Gliedmaßen eröffnet, das als eine nahezu einzigartige Einrichtung bundesweit Bekanntheit erlangte und mit spektakulären Operationen Aufsehen erregte.


Die Spezialisierung auf mikrochirurgische Eingriffe und auf minimalinvasive Techniken auch bei Wirbelsäulen-Operationen – dazu zählt auch ein am OHH entwickelter perkutaner endoskopischer Bandscheiben-Eingriff – weitete sich ab den 2000er Jahren auf die Endoprothetik der Knie- und Hüftgelenke aus und festigte den Ruf der Klinik als eine der führenden orthopädischen Fachkliniken Deutschlands.

Im „Zentrum für Gelenkmedizin und Wirbelsäulenchirurgie“ hat sich die Klinik heute auf die Revisionsendoprothetik einschließlich osteosynthetischer Verfahren, auf Knochentransplantationen sowie bandscheibenersetzende Verfahren und Stabilisierungsoperationen spezialsiert.