Der „Oskar der Medizin“ – die Stiftung OHH

 

Seit mehr als 10 Jahren widmet sich die Stiftung Oskar-Helene-Heim der Förderung von Forschung und sozialem Engagement auf gesundheitspolitischem Sektor und ist nicht mehr hauptamtlich mit der Leitung einer Klinik betraut.

Die Stiftung fördert innovative Forschungsprojekte vorrangig auf den Gebieten der Orthopädie, der Pneumologie und der Gastroenterologie/Viszeralchirugie. Besondere Forschungen aus diesen Fachgebieten werden jährlich mit dem Oskar-Medizinpreis ausgezeichnet. Mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ist der „Oskar der Medizin“ einer der höchst dotierten Medizinpreise in Deutschland.

Die „Helene-Medaille“ wird hingegen an Initiativen verliehen, die sich im gesundheitlich-sozialen Bereich engagieren wie die 2013 prämierte Malteser Migranten Medizin. Die Medaille ist mit 10.000 Euro dotiert – dieses Preisgeld stellt die HELIOS Kliniken GmbH der Stiftung zur Verfügung.

Über 30 Forschungsprojekte mit einem Volumen von 2,6 Mio. Euro hat die Stiftung bislang gefördert, von MRT-basierten Studien zu Höhen- und Volumenveränderungen bei Bandscheiben über Belastungsfolgen von Kniegelenksorthesen und die Auswirkungen sportlicher Betätigung auf Lungenerkrankungen bis zum Einsatz der Apheresetherapie bei schweren Durchblutungsstörungen, um so Amputationen vorzubeugen. Das Augenmerk liegt stets auf anwendungsorientierten Forschungen, deren Ergebnisse für die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit  publiziert werden.  

Die Stiftung OHH stellt sich mit ihren heutigen Aufgaben ganz in die Tradition des "Oskars" und dessen Maxime, stets medizinisch und therapeutisch „up to date“ und wohltätig zu wirken.